{Zwiebelringe im Bierteig} – Onion Rings American Style

Onion Rings auswärts gegessen und selber gemacht haben wir schon oft. Wir, d.h. mein Göttergatte und ich, essen die wirklich gerne. Meist gibt es bei uns dazu Steak und einen Ceasar’s Salad. Aber bisher haben wir einfach nicht die perfekten Onion Rings gefunden und auch selbst gemacht waren sie einfach noch nicht perfekt – außer damals in unseren Flitterwochen in den USA, da haben wir welche gegessen, die nahezu perfekt waren. Jetzt hatten wir am letzten Wochenende wieder mal Appetit auf Onion Rings und ich hatte den Ergeiz ENDLICH das perfekte Rezept dafür zu finden. Im Internet gibt es gefühlt 1 Mio. Rezepte, die wir bereits (fast) alle ausprobiert haben.

Und dann das: Mein Mann hat DIE Idee beim Einkaufen und bringt am Freitagabend einen Kasten Pils mit, mit der Begründung, dass ich mir doch mal ein neues Bierteig- Rezept überlegen soll. Gesagt getan und die Herausforderung angenommen. Ich wollte mich an einem Rezept orientieren, welches in der Vergangenheit gut funktioniert hat, wenn auch noch nicht perfekt war. Und was musste ich feststellen? Wir hatten keine Eier mehr. Da aber weder mein Göttergatte mal eben schnell los wollte – er hat, so wie es sein sollte, lieber die Zeit mit unserer Tochter verbracht – und ich nicht warten wollte, da der Hunger sich bereits gemeldet hatte, sollte es also ohne Ei sein. Somit habe ich das Rezept etwas modifiziert, habe mich, um Sicher zu gehen, im Internet noch mal ein wenig belesen und war sicher, dass es funktionieren sollte. Und was soll ich sagen? Das waren die besten Onion Rings, die wir je gegessen haben.

Und ich hatte mir nicht aufgeschrieben, was ich in den Teig getan habe *Facepalm* Aber kein Problem. Der Teig selber besteht aus nur 6 Zutaten, an die kann sogar ich mich erinnern. Also, es ist wirklich ein einfaches Rezept. Und bei den angegebenen Mengen kam ich sehr gut aus mit dem Teig. Es war tatsächlich am Ende kaum Teig übrig, als ich keine Zwiebeln mehr hatte. So sollte es sein. Mich hat in der Vergangenheit oft genervt, dass so viel Teig übrig geblieben ist, ich aber keine Zwiebeln mehr hatte, und auch nicht noch mehr machen wollte. Hier kam es endlich mal genau hin 🙂

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{Zwiebelringe im Bierteig} – Onion Rings American Style

Zutaten (als Beilage für ca. 4 Personen):

2 Gemüsezwiebeln
500 g Mehl
350 ml Bier
1 gestr. TL Knoblauchpulver
1-2 gestr. TL Paprikapulver, edelsüß
1/2 TL schwarzer Pfeffer
2 gestr. TL Salz
Öl zum frittieren

Zubereitung:

1. 250 g Mehl mit den Gewürzen mischen. Mit einem Schneebesen das Bier einrühren und so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. In einer anderen Schüssel die übrigen 250 g Mehl geben. Die Gemüsezwiebeln schälen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden.

2. In einem Topf etwa 3-Finger-breit Öl gießen und im offenen Topf erhitzen. Bitte keinen Deckel auf den Topf geben!!!

3. Ein paar der Zwiebelringe – immer nur so viele, wie nachher auch in den Topf passen, und dieser sollte nie zu voll sein, da das Frittiergut immer etwas Platz haben sollte um sich „bewegen“ zu können – zuerst im Mehl wenden – durch das Mehl bleibt der Teig schön an den Zwiebelringen haften – überschüssiges Mehl abklopfen und dann in den Bierteig geben und dann vorsichtig in das erhitzte Öl geben. Aufpassen, es spritzt. Jetzt nur noch so lange frittieren, bis die Onion Rings eine schöne gold-gelbe Farbe haben.

Dazu passen Steak und Caesar’s Salad oder auch einfach so zum knuspern und natürlich ein Bier 😉 Als Dipp hatten wir einfach Ketchup und Barbecue Sauce. Allerdings ist das meine nächste Challenge: Einen leckeren Dipp dazu machen!

Guten Appetit!

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{Friss-Dich-dumm-Frikadellen} – Frikadellen in Sahnesauce

Entstanden ist die Idee, weil mein Göttergatte und ich gerne Hackfleisch in allen möglichen Variationen essen, aber gefühlt bereits Alles ausprobiert haben – nein, bisher sind noch nicht alle Variationen hier im Blog zu finden, aber ich hoffe das nach und nach nachholen zu können. Aber ein paar haben es ja bereits hier her geschafft 😉 – daher musste etwas Neues her. Und voila – die „Friss-dich-dumm-Frikadellen“ haben es auf Platz 1 unserer Lieblings- Hackfleichgerichte geschafft.

Aber warum dieser eigenwillige Name? Ganz einfach. Ich komme aus dem wunderschönen Ruhrgebiet, und wenn einem Etwas so richtig gut schmeckt, und man aus „lauter Gier“ noch mehr essen könnet, dann sagt man auch gerne man könne sich „dumm und dusselig fressen“. Leuchtet ein, oder?

Wie kam ich aber nun auf diese Zusammenstellung? Hackfleisch mit Paprika, Sahnesauce und Parmesan. Zum Einen alles Komponenten, die wir gerne essen. Zum Anderen habe ich vor geraumer Zeit mal Paprika-Sahne-Hähnchenbrustfilet gemacht, und habe dieses Rezept als Grundlage genommen. Dann noch ein wenig anpassen und schon hat man ein neues Rezept 🙂

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{Friss-Dich-dumm-Frikadellen} – Frikadellen in Sahnesauce

Zutaten (ergibt 6 Frikadellen):

500 g Hackfleisch, gemischt
1 Zwiebel
1 rote Paprika
100 g Parmesan, gerieben
1 Ei
2 EL Semmelbrösel
300 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Etwas Öl zum braten

Zubereitung:

1. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Die Paprika waschen, Kerne und weiße Scheidewände entfernen und ebenfalls in feine Würfel schneiden. Zusammen in eine Schüssel geben und mischen.

2. Das Gehackte, 50 g vom Parmesen, etwa die Hälfte der Zwiebel-Paprika-Mischung, das Ei und die Semmelbrösel in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen und gut, am Besten mit den Händen, mischen. Nun 6 Frikadellen aus der Masse formen und in etwas Öl von beiden Seiten schön gold-braun braten. Haben die Frikadellen eine schöne Farbe, diese in eine Auflaufform geben.

3. In die Pfanne – ihr habt vom Frikadellen braten nun einen sehr aromatischen Bratensatz in der Pfanne – gebt ihr den Rest der Zwiebel-Paprika-Mischung und bratet diese nur kurz an, bis die Zwiebeln schön glasig sind. Nun nur noch mit der Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Seid ihr mit dem Geschmack zufrieben, gebt die Sauce über die Frikadellen und verteilt die Zwiebel-Paprika ein wenig um die Frikadellen herum, so dass diese ein wenig frei bleiben. Jetzt noch den restlichen Parmesan über die Frikadellen streuen und bei 180°C für etwa 15 Min. gratinieren.

Dazu passen Salzkartoffeln oder auch Baguette oder Brötchen. 

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Guten Appetit!

{Fleisch am Spieß} – Schaschlik à la Nathi

Eins vorweg: Ich liebe es, mein Mann eigentlich nicht so. Daher habe ich es als Herausforderung gesehen, es auch meinem Göttergatten schmackhaft zu machen. Und was soll ich sagen? Mission erfolgreich gemeistert 🙂

Es gibt unglaublich viele Rezepte für „Schaschlik“ im Internet und in Kochbüchern. Da ich aber beim Lesen bereits sehr sicher war, dass mein Mann die Saucen nicht mögen wird, musste ich mir selber Etwas einfallen lassen, und habe die Rezepte nur als Anregungen genommen.

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{Fleisch am Spieß} – Schaschlik à la Nathi

Zutaten:

Für die Fleischspieße:

Schaschlikspieße vorzugsweise aus Metall, Holz geht aber auch
400 g Schweinegulasch

400 g Rindergulasch
1 Gemüsezwiebel
1 große rote Paprika
100 g fetter Speck (in Scheiben geschnitten, nicht zu dick)
Salz, Pfeffer
Öl zum anbraten

Für die Sauce:
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
750 ml Wasser
4 EL Tomatenmark

1 gr. Dose Schältomaten
Salz,Pfeffer
1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/4 TL Koriander, gemahlen
eine Prise Chilipulver
2 leicht gehäufte EL Paprikapulver, edelsüß
2 leicht gehäufte EL Zucker
3-4 EL Barbecue Sauce
Öl zum anbraten

Zubereitung:

1. Die Gemüsezwiebel halbieren und jede Hälfte noch mal vierteln. Die Paprika, wasche, entkernen und in Stücke schneiden, passend zu den Fleischstücken bzw. der Zwiebel. Den fetten Speck in ebenso große Stücke schneiden wie die Paprika. Es sollte alles von der Größe her zusammenpassen.
2. Nun abwechselnd Fleisch, Zwiebel, Paprika und fetten Speck auf die Spieße ziehen und so viele Spieße machen, wie Zutaten vorhanden sind. (–> Sollte man nachher noch etwas Paprika, Zwiebel, Fleisch oder Speck übrig haben, kann man diese Reste noch sehr gut für die Sauce verwenden.)
3. Nun Öl in eine Edelstahlpfanne geben und die Spieße darin von allen Seiten kurz scharf anbraten. Die Spieße in eine Auflaufform legen und beiseite stellen. Nach dem Braten, diese fast schwarze Schicht am Boden der Pfanne bringt noch mal super Geschmack an die Sauce. Um diese zu lösen und verwenden zu können, einfach eine Kelle Wasser in die Pfanne geben und ihr habt einen Bratenfond. Nun aber erstmal beiseite stellen für die Sauce.

So, nun geht es an die Zubereitung der Sauce…

4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Zusammen mit den eventuell übrig gebliebenen Zutaten von den Fleischspießen in etwas Öl anbraten. Auch das Tomatenmark mit anbraten. Ablöschen mit dem Wasser und dem Bratenfond aus der Pfanne und die Gewürze hinzu geben. 10 Min.köcheln lassen.
5. Nun die Dose Schältomaten hinzu geben (so wie sie sind, ihr müsst sie nicht zerkleinern) und nochmal 5 Min. köcheln lassen und dann noch den Zucker und die Barbecue Sauce unterrühren.
6. Jetzt die Sauce mit einem Stabmixer schön fein pürieren, bis die Sauce schön sämig ist und eine gute Bindung hat. (Normalerweise benötigt ihr jetzt Nichts weiter zum binden. Sollte es aber wider Erwarten doch nötig sein, dann empfiehlt sich etwas Stärkemehl mit Wasser anzurühren und zum binden zu verwenden um den Geschmack nicht zu verfälschen.) Jetzt nochmal die Sauce vielleicht mit etwas Salz abschmecken. sollte aber eigentlich nicht nötig sein 😉

Die Sauce ist nun fertig, fehlt also nicht mehr viel… 

7. Nun gebt ihr die Sauce über die vorbereiteten Fleischspieße. Es sollten alle Spieße gut überdeckt sein mit Sauce und lasst das Ganze etwas abkühlen. Macht eine Frischhaltefolie auf die Auflaufform und stellt diese zum Durchziehen über Nacht in den Kühlschrank.
8. 2 Stunden vor geplantem Verzehr gehen die Schaschlik- Spieße bei 170 °C (Umluft) in den Backofen. Zwischendurch empfiehlt es sich die so langsam ein wenig freiliegenden Spieße ab und zu mal mit etwas Sauce zu übergießen. Ich habe das 2x gemacht, was völlig ausgereicht hat.

Dazu passen klassisch Pommes. In unserem Fall Pommes aus frischen Kartoffeln. Aber auch ein Salat schmeckt gut dazu. Und als Getränk schmeckt ein Pils oder eine leckere Limo 😉

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Wenn ich das nächste Mal Schaschlik mache, dann will ich mal nur Schwein verwenden und dem entsprechend keinen fetten Speck. Das aber auch nur, da ich das gerne mal für meine Eltern und Schwester kochen möchte, und mein Vater mag kein Rindfleisch und noch weniger mag er fetten Speck. Diese Variante war erstmal dazu da dieses Gericht meinem Göttergatten schmackhaft zu machen, und er isst sehr gerne Rindfleisch und fetten Speck. Und wie zu Beginn bereits erwähnt, ist mir das ja geglückt 🙂

So, und nun…

Guten Appetit!

{Frittierte Hähnchenteile} – Hähnchenteile KFC Style

Mein Göttergatte ist ein richtiger Fan der frittierten Hähnchenteile bei KFC und er hatte letzte Woche plötzlich Appetit auf Hähnchen. Ich wiederum bin kein so großer Fan, weder von Hähnchen noch unbedingt von den Hähnchenteilen. Aber ich muss zugeben, ab und zu schmeckt es auch mir…wenn ich wirklich länger kein Hähnchen gegessen habe.

Als liebende Ehefrau habe ich natürlich überlegt, was ich nun tun kann. Zum nächsten KFC mit unserer 7 Monate alten Tochter fahren und uns in ein meist überfülltes Schnellrestaurant zu setzen hatte ich keine Lust. Außerdem finde ich es einfach schöner, wenn ich zu Hause koche und meine Maus mir dabei gespannt zusieht, während ich ihr jede Einzelheit erzähle. Also habe ich mir überlegt KFC „nach Hause zu holen“. Ich hatte mir den Plan gefasst die frittierten Hähnchenteile selber zu machen. Gesagt, getan und im Internet nach einem Rezept geforscht. Und es gibt dann doch ein paar.

Nachdem ich mir die ganzen Rezepte angeschaut habe, dachte ich mir, dass ich es einfach selber versuchen werde. Also habe ich mal überlegt, was passt gut zu Hähnchen und was gibt überhaupt mein Schrank her.

Hier also ein Rezept, dass wir unter Anderem dem Inhalt meines Küchenschrankes verdanken *lach*

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Frittierte Hähnchenteile:

Zutaten:

1 ganzes Brathähnchen oder, wie ich es gemacht habe der Einfachheit halber, eine Packung Hähnchenschenkel – in dieser Packung waren 3 Hähnchenschenkel
400 ml Buttermilch
Salz und frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer

etwa 100 g Mehl
1/2 TL grobes Meersalz
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Koriander, gemahlen

Öl zum frittieren

Als Beilage eignen sich hervoragend z.B. Kartoffelspalten oder natürlich auch Pommes. Wir haben dazu Kartoffelspalten gemacht und dafür die Mayo auf Milchbasis. Das Rezept zu der Mayo findet ihr hier.

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Zubereitung:

1. Das Hähnchen in Stücke zerteilen (also je zwei Schenkel, zwei Flügel usw.) oder eben die Schenkel in Keule und Rückenstück zerteilen. Die Stücke mit dem Salz und dem frisch gemahlenen Schwarzen Pfeffer gut würzen und die Gewürze ein wenig einmassieren. Die gewürzten Hähnchenteile in eine flache Schale, am Besten mit Deckel, geben und die Buttermilch über alles gießen und dafür sorgen, dass auch wirklich alles gut mit der Buttermilch abgedeckt ist. Schale verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2. Am Besten macht man die Würzmischung in einem Mörser, da sich so alle Gewürze, auch der getrocknete Oregano so super mischen lassen. Das grobe Meersalz hilft dabei den Oregano schön fein zu bekommen, daher kommen Salz und Oregano zu aller erst in den Mörser und werden zerstoßen, bis es schön pulverig geworden ist. Erst dann werden die anderen Gewürze hinzu gegeben und zerstoßen und so auch gleich wunderbar gemischt. Diese Würzmischung zusammen mit dem Mehl in einen tiefen Teller geben und gut mischen.

3. Die Hähnchenteile aus der Buttermilch nehmen und in dem gewürzten Mehl gründlich wenden und erstmal beiseite stellen.

4. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Backofenrost und Ölpfanne/Backblech bereitstellen. Dafür den Rost auf das Blech setzen, damit nachher das Fett in dieser aufgefangen wird. Denn die vorfrittierten Hähnchenteile kommen später auf den Rost. Öl in eine nicht zu tiefe Pfanne geben. Die Hühnerteile sollten nacher etwa halb bedeckt sein. Jedes Hähnchenteil für ein paar Minuten goldbraun frittieren und auf den Rost legen. Wenn alle frittiert sind kommen sie nochmal für 30 Min. in den Backofen.

Guten Appetit!

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Sahne- Champignon- Hackfleisch- Pfanne

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Was ergeben Hackfleisch, Champignons und Sahne? – Richtig leckeres Essen 😊
Da das nicht alle Zutaten sind und nach Rezept kochen doch meist etwas einfacher ist, habe ich euch hier natürlich auch das Rezept dazu aufgeschrieben. Außerdem befürchte ich, dass ich in einer Woche selber nicht mehr weiß, was genau drin ist, denn ich habe es „Frei-Schnauze“ gekocht 😅

Sahne- Champignon- Hackfleisch- Pfanne:
Rezept für 2 – 4 Portionen (je nach Hunger 😉)

500 g Gehacktes halb/halb
2 Zwiebeln
500 g kleine Champignons
300 ml Sahne
300 ml Wasser
1 gehäuften EL Speisestärke
1 leicht gehäufter EL Paprikapulver Edelsüß
Salz und Pfeffer
Etwas Öl
1 EL Kräuter, am Besten passt Petersilie oder Schnittlauch

1. Zwiebeln schälen und „grob“ würfeln. Champignons etwas putzen und vierteln.
2. Öl in eine Pfanne geben und das Hackfleisch darin anbraten.
3. Zwiebeln hinzu geben und unter rühren mit anschwitzen. Champignons ebenfalls hinzu geben und unter rühren mit anschwitzen.
4. 300 ml Sahne und 200 ml Wasser dazu geben und unter rühren kurz aufkochen.
5. 1 EL Paprikapulver und Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzu geben.
6. 1 gehäuften EL Speisestärke mit 100 ml Wasser anrühren und zum Andicken/Binden der Soße hinzu geben und gut umrühren.
Und zum Schluss noch Kräuter hinzu geben und wenn nötig noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Kartoffeln oder auch Spätzle sehr gut.

Und dann…lasst es euch schmecken!

{Was für’s nächste Familienfest} – „Teufelsbällchen“

„Teufelsbällchen“ – Das wird in meiner Familie meist zu Familienfeste gemacht und dann natürlich in rauen Mengen. Aber wir hatten richtig Bock darauf, also gab es das nur für meinen Mann und mich…einfach so. Habe es etwas abgewandelt und vereinfacht. Nachfolgend das Rezept.

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„Teufelsbällchen“

1 kg Rindergehacktes
2 Eier
4 EL Paniermehl
Salz und Pfeffer

Aus diesen Zutaten bereitet ihr die etwa Golfball großen Bällchen zu und legt sie in eine große Auflaufform oder einen Bräter.

1 rote Paprika
1/4 Sellerie Knolle
1 Stange Lauch
2 große Zwiebeln
1 kl. Bund Petersilie

Diese frischen Zutaten waschen, putzen und in nicht zu feine Stücke schneiden. Die Petersilie grob hacken. Alles zu dem Fleischbällchen geben.

500 ml passierte Tomaten
1 D. Mais
1 D. Brechbohnen
3-4 Chili aus dem Glas (oder gerne auch frisch)–> Je mehr Chilis desto teuflischer 😉
Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer und 1 EL Paprikapulver

Den Mais gut abtropfen lassen. Von den Brechbohnen nicht das ganze Wasser abschütten. Die Chili klein schneiden. Alles zusammen mit den passierten Tomaten zu dem Gemüse und den Fleischbällchen geben. Nun die Gewürze dazu und alles, nur die Fleischbällchen nicht, vorsichtig umrühren.

Wenn ihr eine Auflaufform verwendet, dann deckt diese mit Alufolie ab, ansonsten einfach Deckel drauf. Diese bei 200°C für 1 Std. in den Backofen. Alufolie/Deckel nach dieser Zeit runter nehmen, alles einmal vorsichtig umrühren, sodass auch ein paar Fleischbällchen oben liegen und für ca. 10 Min. den Grill mit einschalten.

Dazu passen Reis, Brötchen oder Baguette.

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken.

{Bello} – Eine „Bob“ Torte zum Geburtstag

Lang lang ist’s her, dass ich diese Torte für einen lieben Menschen und verrückten Minios-Fan zum Geburtstag gemacht habe. Und wie versprochen kommt hier auch nun endlich das Rezept bzw. die Rezepte, denn diese Torte ist aus mehreren bereits woanders von mir verwendeten Rezepten zusammen gestellt.12194516_466810710165181_8503136036944271708_oDarunter versteckt sich ein saftiger Zitronenkuchen. Das Rezept dazu findet ihr hier! Anstatt auf dem Blech, den Kuchen einfach in einer Springform (Ø = 26, mit Backpapier ausgelegt) backen.

Gefüllt habe ich den Kuchen mit einer Zitronen-Frischkäse-Sahne-Creme:

Zutaten:

300 g Frischkäse
2 Becher Schlagsahne
50 – 100 g Zucker
Saft einer Biozitrone

Zubereitung:

  1. Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
  2. Frischkäse mit Zitronensaft und Zucker glatt rühren.
  3. Frischkäsecreme unter die Sahne heben und kühl stellen.
  4. Den vollständig abgekühlten Kuchen nun 2x quer durchschneiden. Den Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit der Hälfte der Creme bestreichen. Die zweite Kuchenschicht oben drauf und den Rest der Creme oben auf verteilen. Nun den Deckel drauf, etwas andrücken und zum Durchkühlen in den Kühlschrank stellen.

Ummantelt wurde die Torte klassisch mit einer Ganache, welche ich für Motivtorten immer verwende:

Zutaten:

200 ml Sahne
200 g zartbitter Kuvertüre
100 g Vollmilch Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Die Kuvertüre grob haken und beiseite stellen.
  2. Die Sahne erhitzen, bis knapp an ihren Siedepunkt. Die Sahne darf nicht kochen, daher immer dabei bleiben und ab und zu umrühren, denn auch anbrennen sollte sie nicht.
  3. Die Kuvertüre in eine Schüssel geben und die heiße Sahne dazu gießen. Nun langsam von der Mitte aus umrühren, bis die Kuvertüre vollständig geschmolzen ist und eine cremige Schoko-Sahne Masse entstanden ist. Die Ganache nun abkühlen lassen.
  4. Sobald die Ganache abgekühlt ist, diese mit einem Handmixer, mit Mixaufsatz, schlagen. Die Ganache wird dabei heller und schön cremig.
  5. Beim Aufragen auf die Torte muss man zügig arbeiten, denn da die Torte mittlerweile gut durchgekühlt ist, wird die Ganache sehr schnell fest. Sollte man merken, dann sich Unebenheiten gebildet haben, kann man diese mit einem warmen Messer ausbessern. Einfach das Messer in heißes Wasser tauchen, abtrocknen und über die unebenen Stellen gehen. Die bereits feste Ganache lässt sich so noch ein wenig ausgleichen.
  6. Wenn die Torte mit Ganache ummantelt wurde, empfehle ich diese über Nacht komplett anziehen zu lassen, bevor das Fondant darauf kommt. So ist die Torte auch stabiler um sie weiter zu verarbeiten.

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{Reis zubereiten, wie ein Profi} – One-Pot-Rice

Wer gerne Reis isst, der sollte auch dieses Rezept ein mal ausprobieren. Mir kam das Rezept irgendwann mal in den Sinn als ich unser volles Gemüsefach im Kühlschrank sah und mir erst Nichts einfallen wollte…auch das kommt vor. Dann ist mir eingefallen, dass wir noch Reis haben und es doch diese One-Pot-Pasta Rezepte gibt. Da dachte ich mir, dass das mit Sicherheit auch mit Reis gehen wird. Und was soll ich sagen, es war köstlich. Der Reis hat wirklich ganz toll die Aromen der anderen Zutaten aufgenommen ohne sein eigenes Aroma einzubüßen.

Aber nicht so schnell, denn Reis ist gar nicht so unproblematisch. Man sollte bei der Zubereitung von Reis nämlich ein paar Dinge beachten, vor Allem, wenn man direkt den Reis mit den übrigen Zutaten garen möchte.

Auf den Reisverpackungen werden immer 2 Arten der Zubereitung angegeben, die Wasserreis-Methode und die Quellreis-Methode. Ich persönlich finde die Quellreis-Methode am Besten für ein gutes Ergebnis. Der Reis wird schön locker und behält sein Aroma und seine Nährstoffe. Allerdings sollte man bei dieser Methode den Reis vorher immer waschen, um überschüssige Stärke, anhaftende Schadstoffe und Verunreinigungen abzuwaschen. Daher muss man beim Waschen auch sehr sorgfältig vorgehen und etwas Geduld haben, denn es benötig schon mehr als einen Waschgang, bis das Wasser wieder klar wird. Aber das Ergebnis ist dann um so besser!

Noch ein Tipp: Nach dem Waschen den Reis nochmal etwa 30 Min. einweichen. Das sorgt dafür, dass der Reis eine kürzere Garzeit benötigt und die Körner weniger spröde sind, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Körner maximal ausdehnen können.

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One-Pot-Rice

Zutaten für 4 große Portionen:

3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1-2 Chilis
5 Möhren
2 rote Paprika
2 Tassen Reis
1 Aubergine
1 Brokkoli
3 Zucchini
3 EL Öl
2 Tassen Wasser
3 EL Tomatenmark
3 EL Paprikapulver edelsüß
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel (gemahlen)

Zubereitung:

1. Den Reis gut waschen. Etwa 3 bis 5 Spülgänge werden sicher benötigt. Beim Durchspülen sollte das Wasser zum Schluss klar sein. Den Reis solange (etwa 30 Min.) wieder in eine Schussel mit frischen Wasser geben und ein paar Minuten vorher etwas in einem Sieb abtropfen lassen.
2. Knoblauch schälen und fein würfeln. Chilis halbieren, entkernen und ebenfalls fein würfeln.
3. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Auberginen und Zucchini waschen. Halbieren und in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Brokkoli in Röschen schneiden.
4. Öl in einem großen Topf erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln anschwitzen. Den Reis hinzugeben und zusammen mit dem Knoblauch und den Chilis ebenfalls kurz anschwitzen.
5. Möhren und Paprika hinzu geben, 1 Tasse Wasser ebenfalls hinzu geben, umrühren und 5 Min. köcheln lassen.
6. Das restliche Gemüse hinzu geben, umrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
7. Eine Tasse Wasser, Tomatenmark und die Gewürze zu dem Gemüse und dem Reis geben, alles noch mal gut umrühren. Der Reis sollte jetzt auch gar sein.

Nur noch abschmecken und dann schmecken lassen.

Guten Appetit!

{Ein Klassiker aber nicht klassisch} – Chili con Carne

Etwas mehr Chili oder doch lieber nicht? Das darf jeder bei Chili con Carne selber entscheiden. Ich mag es scharf und mein Mann eher nicht so. Daher steht bei uns immer ein Fläschchen Tabasco oder Chili-Würze auf dem Tisch.

Wie man schon auf dem Foto sehen kann, handelt es sich bei meiner Variante natürlich nicht um das klassische Chili con Carne Rezept, denn in einem klassischen Chili con Carne haben weder Bohnen noch Mais etwas verloren. Auch nimmt man klassischerweise kein Gehacktes. Aber wie so viele Rezepte, wurde auch dieses über die Jahre angepasst und verändert. Daher gibt es mit höchster Wahrscheinlichkeit unzählige Varianten dieses Gerichts.

Aber was soll’s – Hauptsache es schmeckt und man leckt sich die Finger danach 🙂

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Chili con Carne

Zutaten:

1 kg Rindergehacktes
2 große Zwiebeln
2-4 rote Chilischoten (je nach gewünschtem Schärfegrad)
etwas Öl zum anbraten
4 Knoblauchzehen
4 EL Tomatenmark
ca. 250 ml Wasser
2 EL Paprikapulver, edelsüß
Cayenne Pfeffer
Kreuzkümmel
1 Lorbeerblatt
Salz
2 TL Backkakao
1 EL Zuckerrübelsirup
1 Dose Mais
2 Dosen Kidney-Bohnen

Zubereitung:

1. Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Chilischoten waschen, halbieren, Kerne und weiße Scheidewände entfernen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Dosenmais abschütten und auch die Kidney-Bohnen.

2. Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und darin das Gehackte bei mittlerer Hitze anbraten. Das Fleisch auf einen Teller geben und bei Seite stellen.

3. Nun die Zwiebeln anbraten. Sobald diese schön glasig sind, Knoblauch und Chili hinzugeben. Jetzt noch das Tomatenmark dazu und auch kurz anbraten. Das angebratene Fleisch hinzugeben und gut verrühren. Mit Wasser ablöschen.

4. Nun alle Gewürze, den Backkakao und auch den Zuckerrübensirup hinzu geben, gut umrühren und bei geschlossenem Deckel etwa 1 Std. köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren!

5. Jetzt kommen auch der Mais und die Kidney-Bohnen hinzu. Das Chili noch mal abschmecken, ob noch etwas nachgewürzt werden muss. Dann empfiehlt es sich das Chili noch mal für 30 Min. etwas köcheln zu lassen. Auch hier das Umrühren nicht vergessen!

Dazu passen Baguette, Brötchen oder auch Reis. Ich persönlich esse es am liebsten mit ein paar Scheiben Baguette, auch, wenn das mit Sicherheit nicht klassisch dazu gegessen wird 😉

{Hidden Salmon} – Oder einfach: Lachs Lasagne

Wie ihr vielleicht noch aus einem früheren Blogeintrag wisst, essen mein Mann und ich sehr gerne Lasagne. Und vielleicht könnt ihr euch auch noch daran erinnern, dass wir mindestens genau so gerne Lachs essen. Was eignet sich da am Besten mal zuzubereiten, außer einer Lach Lasagne 🙂

Tatsächlich habe ich bis zu diesem ersten Versuch noch nie Lachs Lasagne gemacht, da ich dachte es sei zu aufwendig oder gar zu schwierig. Aber das ist es gar nicht. Vorallem, wenn man einfach macht und gar nicht groß drüber nachdenkt. Es ist so einfach und so lecker. Wir waren beide total begeistert!

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Lachs Lasagne

Zutaten:

500 g Lachsfilet
200 g TK Spinat (geht schneller als frischer Spinat!)
Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft
Lasagneblätter
2 Kugeln Mozzarella

Zur Vorbereitug:

  1. Lachsfilets kurz unter fließendes Wasser halten und sofort gründlich abtrocknen. In 2×2 cm große Würfel schneiden, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und vorsichtig vermengen.
  2. TK Spinat am Besten etwas antauen lassen, um ihn noch mal mit einem scharfen Messer etwas klein zu schneiden. Danach den Spinat noch mal gut ausdrücken.

Zutaten für die Béchamel:

50 – 80 g Butter oder Margarine
1 Tasse Mehl
ca. 500 ml Milch (oder etwas mehr)
Salz, Pfeffer, Muskatnussgewürz oder frische Muskatnuss

Zubereitung der Béchamel:

  1. Butter oder Margarine in einem Topf zerlassen. Das Mehl dazu geben und mit einem Schneebesen schnell verrühren. 500 ml Milch unter Rühren hinzugeben und so lange rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Da die Béchamel noch andicken wird, kann es sein, dass man noch mal etwas Milch dazu geben muss.
  2. Wenn die Béchamel die gewünschte Konsistenz hat, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen.

Zusammensetzen der Lasagne:

  1. Eine große Auflaufform mit Lasagneblättern auslegen, etwas Béchamel darauf verteilen und dann ein wenig vom Lachs und dem Spinat darauf verteilen und wieder etwas Béchamel. Darauf dann wieder Lasagneblätter, und wie vorher Béchamel, Lachs, Spinat und noch mal Béchamel. Zum Schluss sollte noch Béchamel übrig sein, welche dann auf die letzte Schicht Lasagneblätter kommt. Wir haben meist 3 Schichten mit Füllung und die oberste dann aus Béchamel und Mozzarella.PicsArt_1443347224478
  2. Bei 180°C für etwa 30 Min. Umluft backen.